Schützenfest 2010

Endlich - das Warten hat ein Ende. Es ist wieder Schützen.

Die Wartezeit wurde durch ein musikalisch sehr ereignisreiches Jahr verkürzt. Bei den Marschproben kam natürlich die Vorfreude auf, denn wir spürten, dass es schützalet. Am Samstag den 17. Juli war es soweit, wir trafen uns um 14.00 Uhr auf dem Gigelberg. Wir starteten, unter Stabführung von Ute Kallenberg, zu unserer traditionellen Bergrunde, bei der wir bei den einzelnen Schaustellen Ständchen spielen. Dafür wurden wir mit Fahrgutscheinen, Essensgutscheinen, Getränken, usw. belohnt. Nach Abschluss der Bergrunde stand der Jahrgängerumzug an. Dieses Jahr meinte es das Biberacher Herrgöttle mit uns und den anderen Teilnehmern nicht so gut. Es regnete in Strömen. Unsere Stimmung war aber so gut, dass uns das bisschen Nass nichts anhaben konnte. Wir begleiteten den Jahrgang 1945 durch den Umzug und anschließend zum Festlokal.

Am Sonntag starteten wir um 6.00 Uhr zu unserem Ständchenprogramm, das dieses Jahr insgesamt über 50 Ständchen umfasste. Besondere Highlights sind die Ständchen für unsere Jubiläumsmitglieder und natürlich auch die Ständchen, bei denen es etwas zu Essen und zu Trinken gibt. Diese Stärkung ist zwischendurch unbedingt notwendig. Der Zeitplan für die Ständchen war von Dieter Kallenberg auch dieses Jahr wieder perfekt organisiert, was mit viel Aufwand und Organisation verbunden ist.

Am Montag stand nach den Ständchen der bunte Umzug auf dem Programm. Dieses Jahr nahmen wir das Thema Fußball auf und trugen grüne T-Shirt mit Fußballfeld drauf und weiß-schwarze Fußballmütze. Ute Kallenberg zeigte als Trillerpfeife verkleidet den  Zuschauern die gelbe und rote Karte. Bei herrlichem Umzugswetter hatten wir riesigen Spaß. Nach dem Umzug stellten wir uns für das Gruppenfoto auf, dieses Foto machen wir auch am Dienstag und an Bauraschütza. An der Weihnachtsfeier erhält jeder seine Schützenfotos und hat in vielen Jahren noch eine bleibende Erinnerung an jedes mitgelaufene Schützenfest. Auch am Dienstag absolvierten wir unsere Ständchen und den Umzug. Dann kamen drei Tage Warten.

Am Samstag starteten wir bei bewölktem Himmel und hofften auf einen trockenen Nachmittag. Diese Hoffnung wurde nicht erfüllt, denn pünktlich um 13.15 Uhr begann es zu regnen. Dieter Kallenberg teilte schnell Regenponchos aus, mit denen wir uns gegen das Nass schützen konnten. Eine Stunde später war es mit dem Regen vorbei und wir konnten den restlichen Nachmittag trocken genießen.

Zum Abschluss des Schützenfestes hatten wir am Sonntag nach ein paar Ständchen noch den historischen Umzug zu bewältigen. Als nach dem Umzug unser offizielles Programm beendet war, waren wir erleichtert und auch traurig, dass Schützen vorbei war. Aber: Nooch dr Schütza isch vor dr Schütza. Bis nächstes Jahr.

Werner Gut